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Presse / Kritiken

Welt der Oper - 18.November 2007
Opernliteratur von Mozart, Verdi

und Puccini auf den Pulten     
Das Sächsische Sinfonieorchester gab sich die Ehre in der Stadthalle und lud in die „Welt der Oper“    
Von Marianne Schultz                                                   
Die Begeisterung war groß am Sonntagabend im fast ausverkauften Parkett im Großen Saal der Stadthalle. Das Sächsische Sinfonieorchester (SSO) unter Andreas Grohmann hatte zum musikalischen Höhepunkt des Jahres in die „Welt der Oper“ zu Mozart, Verdi und Puccini eingeladen und Gäste mitgebracht, allen voran die Singakademie Chemnitz, dazu Opernstar Svetlana Katchour und Tenor Jens-Uwe Mürner aus Dresden.

Dieser musste in letzter Minute für Wladimir Solodovnikow einspringen, das verlieh dem Konzert eine besondere Spannung, und siehe da: Mürner ging als strahlender Glückspilz vom Platz in einem rundum gelungenen Programm. Durch die Folge führte Peter Zimmer von MDR Figaro mit raffinierten Plaudereien. Das kam an.

Man begann mit Mozarts Ouvertüre zu „Der Schauspieldirektor“. Kaiser Joseph II. hatte Mozart nach eigenen Ideen für eine Festlichkeit in Schloss Schönbrunn beauftragt. Fortgesetzt wurde mit der Arie der Fiordiligi aus der Oper „Cosi fan tutte“, die aus der Schule der Liebenden plauderte.

Hier musste Svetlana Katchour zaubern: Der Riesensaal ist nicht gerade für Koloraturen bemessen. Doch die Katchour brillierte nicht nur in wunderschönen Roben, sondern vor allem mit Anmut und unvergleichlicher Stimme. So erinnerte sie an ihre größten Partien – an Butterfly, an die Traviata, während Mürner die großen Tenor-Arien wie „Nessun dorma“ (Niemand schlafe), Arie des Kalaf aus der Oper „Turandot“ oder die Kanzone des Herzogs aus der Oper Rigoletto „La donna è mobile“ (O wie so trügerisch) vom Blatt bewältigen musste. Der Mann war zwar nicht zu beneiden, denn Pavarotti und Co. haben die Trauben hoch gehängt, doch es gelang: Mürner war ein guter Partner im Programm. Musikdirektor Grohmann führte das Sächsische Sinfonieorchester sicher durch die Tücken der Opernliteratur, damit konnte das SSO seinen Status als hervorragender Klangkörper unter den Liebhaberorchestern mehr als behaupten.

Zugleich ist ein solches Konzert immer auch ein Werbefeldzug in eigener Sache: Beim Chor der Priester aus der Oper „Die Zauberflöte“ wurde sichtbar: Die Singakademie benötigt dringend jüngere „Priester“, sprich Männerstimmen. Ebenso sind musikinteressierte Laien vom Orchester eingeladen zum Mitspielen. Es lohnt, denn das SSO musiziert auf hohem Niveau. 2008 werden die Musiker zu ihrem dritten Gastspiel nach Japan aufbrechen.   

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