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Hanni Liang

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Presse / Kritiken

17-jährige zeigt erstaunliche Reife - 11.Oktober 2010
Lingen Sie bedeutet immer etwas Besonderes, meist gibt es Überraschungen – vor allem aber ist die Reihe „Junge Virtuosen“ in der Kunsthalle jedes Mal eine Begegnung
mit wunderbaren jungen Musikern. Und manchmal ist sogar ein Stern darunter, der andere überstrahlt, so wie die erst 17- jährige Pianistin Hanni Liang.
Hanni Liang spielt mit höchster Konzentration. Foto: rbn
Schaut sie zu Beginn noch, ganz Teenager, fröhlich lachend durch die Tür der Garderobe in den Saal, so verwandelt sie sich beim Platznehmen am Flügel in eine erstaunlich reife
Musikerin. Ist der Bach zu Beginn noch etwas wie ein „Aufwärmtraining“, so verblüffte sie spätestens bei der folgenden C-Dur Sonate Beethovens.
Nicht nur ihr hoher technischer Standard begeistert dabei. Vielmehr merkt man ab der ersten Note, dass sie dieses Können nutzt, um sich frei dem Werk nähern zu können. Die
Interpretation des Beethovens fiel dabei erfrischend modern aus, kein Wunder, beinhaltet die Sonate wirklich peppig-funkige Passagen. Liang spielt das alles Gottlob nicht „akademisch“
streng, sondern weiß dem Ganzen eigene Seiten abzugewinnen, dadurch wird diese Sonate erstaunlich frisch.
Nach der Pause dann zwei wirkliche Brocken der Literatur, Schumanns Fantasiestücke op. 12 und Liszts Tarantella aus „Venezia e Napoli“. Hier offenbart Liang eine ganz besondere
Gabe. Sie besitzt die Fähigkeit, den ihr anvertrauten Notentext in reichen musikalischen Farben zu erzählen. Faszinierend dabei auch zu beobachten, wie sie sich auf die Musik
konzentrieren, sich in ihr versenken kann.
Das Publikum nahm diese Art des Musizierens mit, war der Interpretin und den Werken spürbar nahe. Solch eine Atmosphäre zu schaffen, zeugt von besonderem Können. Hanni Liang –
ein Name, den sich nicht nur der Klavierfreund merken sollte.
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http://Schaut sie zu Beginn noch, ganz Teenager, fröhlich lachend durch die Tür der Garderobe in den Saal, so verwandelt sie sich beim Platznehmen am Flügel in eine erstaunlich reife
Musikerin. Ist der Bach zu Beginn noch etwas wie ein „Aufwärmtraining“, so verblüffte sie spätestens bei der folgenden C-Dur Sonate Beethovens.
Nicht nur ihr hoher technischer Standard begeistert dabei. Vielmehr merkt man ab der ersten Note, dass sie dieses Können nutzt, um sich frei dem Werk nähern zu können. Die
Interpretation des Beethovens fiel dabei erfrischend modern aus, kein Wunder, beinhaltet die Sonate wirklich peppig-funkige Passagen. Liang spielt das alles Gottlob nicht „akademisch“
streng, sondern weiß dem Ganzen eigene Seiten abzugewinnen, dadurch wird diese Sonate erstaunlich frisch.
Nach der Pause dann zwei wirkliche Brocken der Literatur, Schumanns Fantasiestücke op. 12 und Liszts Tarantella aus „Venezia e Napoli“. Hier offenbart Liang eine ganz besondere
Gabe. Sie besitzt die Fähigkeit, den ihr anvertrauten Notentext in reichen musikalischen Farben zu erzählen. Faszinierend dabei auch zu beobachten, wie sie sich auf die Musik
konzentrieren, sich in ihr versenken kann.
Das Publikum nahm diese Art des Musizierens mit, war der Interpretin und den Werken spürbar nahe. Solch eine Atmosphäre zu schaffen, zeugt von besonderem Können. Hanni Liang –
ein Name, den sich nicht nur der Klavierfreund merken sollte.
Großes Talent mit jugendlichem Schwung - 29.November 2009
Hanni Liang zählt zu den ganz großen Talenten, eroberte mit jugendlichem Schwung und wahrlich authentischem Klavierspiel die Herzen des Publikums am Sonntagabend bei „Klassik bei Kerzenschein“. In der Galerie Münsterland hatten sich über 120 Musikliebhaber eingefunden, denen Hanni Liang mit ihrer exquisiten Musizierweise einen wunderbaren Abend bereitete. Hanni Liang ist am Anfang einer Karriere, die geprägt ist von der künstlerischen Persönlichkeit ihrer Klavierprofessorin Barbara Szczepanska an der renommierten Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.  Damit steht Hanni Liang in gleicher Reihe mit bedeutenden jungen Konzertpianisten wie Nikolai Tokarew.  Von der Qualität und Reife ihres Spiel war man schon nach dem ersten Werk überzeugt. Selten hat man die „Sonate B-Dur KV 570“ von Wolfgang Amadeus Mozart so erfrischend leicht und lebendig gehört wie an diesem Abend. Mit technischer Brillanz und feinstem Gespür für lyrische-dramatische Momente schuf Hanni Liang auch bei der „Ballade Nr. 3 As-Dur“ einen ganz eigenen Klangkosmos. Da hörte man Chopin in unverfälschter Form. Hanni Liang hat mit eigener Persönlichkeit die musikalischen Grundsätze ihrer Lehrerin meisterhaft umgesetzt. Parallelen im Spiel mit der Vertreterin der großen polnischen-russischen Klavierwelt zu entdecken war da gleichsam Auszeichnung für Hanni Liang. Man erlebte eine junge Pianistin, die mit ganzer Liebe und Leidenschaft sich der Musik widmete. Das Publikum lauschte hingerissen dem „Pour le piano“ von Claude Debussy mit all seinen Klangmalereien, wurde von der Interpretation der großen „Rhapsodie op. 70 Nr. 1 h-moll“ von der reifen Interpretation überwältigt. Aber Hanni Liang zeigte sich auch bei der „Phantasie fis-moll op. 28“ als junge Poetin des Klavierspiels. Melodiegestaltung und Nuancenreichtum ließen die Schönheiten des Werkes erblühen. Da ließ man sich bei solch detailgenauem Spiel auch auf die ungewohnte Klangwelt zweier „Préludes“ von Manfred Trojahn ein. Obwohl Hanni liang am gleichen Morgen bereits ein Konzert im Münsteraner Erbdrostenhof gegeben hatte, schien ihre Energie nach solch einem kräfteraubenden Programm nicht erschöpft zu sein. Ihre Zugaben von Johannes Brahms und dem „Nocturne op. 9 Nr. 1“ Chopin entließ die begeisterten Zuhörer mit einem ganz intensiven Gefühl. Mit diesem Konzert wurde der „Klassik bei Kerzenschein“ eine ganz wunderbare Facette jugendlich inspirierter Kunst hinzugefügt.
Axel Engels

Innere Freude an der Musik - 26.Februar 2012
Knapp 19 Jahre jung und von erfrischender Unbekümmertheit am Flügel: Hanni Liang.


WN vom 28.02.12:

Innere Freude an der Musik
Mitreißender Klavierabend mit Hanni Liang


Hanni Liang, knapp 19 Jahre alt, musizierte am Sonntag beim Kammerkonzert des Kultur-Freundeskreises mit innerer Freude. Es war mitreißend, wie bei Prokofjews Suite op. 75 "Romeo und Julia" die sonst meist aus großen Orchestern stammende Musik in all ihrer Dramatik und ihrer zarten, dunklen Lyrik erklang. Liebevoll arbeitete die junge Pianistin das reiche Melodische heraus. Es gelang ihr eine Durchsichtigkeit der Stimmen, die vergessen ließ, dass da "nur" ein Klavier zu hören war.

Mozarts Sonate G-Dur KV 309 spielte sie mit Wärme und persönlichem Verständnis. Wiederum von spürbarer Freude lebte der lange Schlusssatz. Als Nachklang zum Liszt-Jahr 2011 (200. Geburtstag des Komponisten) folgten vier virtuose Transkriptionen von Schubert-Liedern. Immer wieder klangen in "Wohin", "Das Wandern", "Die Forelle" und "Der Erlkönig" die schubertschen Melodien durch. Liszt schuf einst diese Paraphrasen, um für Schuberts Werke zu werben. Heute hört man diese Stücke gewissermaßen umgekehrt.

In der Tarantella aus Liszts "Venetia e Napoli" beherrscht Liang das Virtuose, das nie gewaltsam klang.
Dem begeisterten Beifall ließ sie als Zugabe zwei der sechs Praeludien von Manfred Trojahn folgen. Dieser Sprung ins Zeitgenössische zeigte nochmals Hanni Liangs energische Kraft und feines Gespür.
Von Johannes Hasenkamp

Leondra Music
Verfügbarkeits-Check
Am 21.07.2018 ist Hanni Liang
verfügbar
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